Der IDG Summit 2024 vereinte eine vielfältige Palette von Stimmen und Perspektiven und beleuchtete die Schnittstelle zwischen den Inner Development Goals (IDGs) und den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung. Eines der zentralen Themen des Gipfels war die Wiederverbindung mit Wasser als Quelle des Lebens – und die Förderung innerer Transformation zu umsetzbaren, nachhaltigen Lösungen für den Umgang mit Wasser.

Wasser und Innere Entwicklung
Prof. Michael Bach, eine prominente Stimme auf dem von Jamie Bristow moderierten Panel am zweiten Tag des IDG-Summits, überbrachte eine eindrucksvolle Botschaft über die Notwendigkeit, unsere Beziehung zum Wasser neu zu denken. Dabei betonte er mehrere zentrale Aspekte.
Prof. Bach betonte, dass Wasser die Grundlage der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bildet. Ohne die Umsetzung von SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen) ist Fortschritt bei den anderen Zielen nicht möglich. Alarmierend ist, dass laut seinen Ausführungen keine Fortschritte bei SDG 6 erzielt wurden und weltweit sogar ein Rückgang von 10 % verzeichnet wird. Diese dringende Realität erfordert sofortiges und innovatives Handeln.
Trotz jahrzehntelanger Forschung und technischer Lösungen spiegelt der fehlende Fortschritt im Wassermanagement ein tieferliegendes Problem wider – das Fehlen kollektiven Willens und innerer Entwicklung. Prof. Bach hob hervor, dass die Förderung von Selbstbewusstsein und geteilter Verantwortung von entscheidender Bedeutung ist. „Es ist kein Wissensproblem; es ist ein Umsetzungsproblem!“, stellte er fest und betonte die Rolle innerer Fähigkeiten wie Empathie, Achtsamkeit und Zusammenarbeit, um Wandel zu mobilisieren.
Wasser kennt keine Grenzen – es verbindet flussauf- und flussabwärts gelegene Gemeinschaften, Städte und Ökosysteme. Eine effektive Wasserbewirtschaftung erfordert Zusammenarbeit auf allen Ebenen: lokal, regional und global. Prof. Bach brachte ein einfaches, aber tiefgreifendes Beispiel: Die täglichen Entscheidungen jedes Einzelnen, wie die Wahl der Produkte, die in der morgendlichen Dusche verwendet werden, beeinflussen die flussabwärts gelegenen Ökosysteme.
Im Rückblick auf seine persönlichen Erfahrungen in Schweden, wo viele Seen und Flüsse trinkbar sind, entwarf Prof. Bach eine Vision für eine Zukunft, in der Flüsse weltweit in einen trinkbaren Zustand zurückversetzt werden. Diese Vision steht im Einklang mit der Mission des IDG Water Network, nachhaltiges Wassermanagement mit innerer Transformation in Einklang zu bringen.

Wasser-Innovations-Projekt
Das Impact Garden tool diente als fruchtbarer Boden für Innovationen, auf dem die Teilnehmer gemeinsam Lösungen für komplexe Wasserherausforderungen entwickelten. Zu den Themen gehörten die Entprivatisierung von Wasserressourcen, die Nutzung traditionellen ökologischen Wissens und die Förderung eines kulturellen Bewusstseinswandels hin zur Anerkennung von Wasser als gemeinsames öffentliches Gut. Das kraftvolle Motto „Entwicklung einer wasserbewussten Gesellschaft“, durchzog die Diskussionen und spiegelte unser gemeinsames Bestreben wider.
Eine bemerkenswerte Initiative, das Wasser-Innovations-Projekt, angeführt von Massamba Thioye, Klaus Mertensund dem IDG Water Network, betonte die Integration der Inner Development Goals (IDGs) für den Umgang mit Wasser. Dieser ganzheitliche Ansatz vereint technisches Fachwissen mit einem tiefen Respekt für die kulturelle und emotionale Bedeutung von Wasser. Die Vision des Projekts sieht blühende Ökosysteme und Gemeinschaften , die in Harmonie mit der Natur leben.
From the in-person ‘Water Tables’ in Stockholm – conducted by Klaus Mertens and Prof. Michael Bach – to the online ‘Water Breakout Rooms’ worldwide -conducted by Kristin Peters und die Dr. Jens Kiesel -, diverse participants exchanged insights on topics like sustainable water management and crisis learning.
Zu den Höhepunkten gehörte eine Meditation zum Thema Wasser, geleitet von Anoosh Sophie Werner, die Achtsamkeitspraktiken mit Umweltbewusstsein verband, sowie konkrete Ergebnisse aus den Diskussionen, wie gemeinschaftsbasierte Gewässergütemonitoring und Bildungsinitiativen.
Nächste Schritte für eine wasserbewusste Welt
Das herausragende Engagement der Teilnehmer (m/w/d) während dieses Workshops bestätigte die Bedeutung von zugänglichen, inklusiven Foren für den Dialog, um Lösungen für das #zukunftsthema #wasser zu finden.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus den interaktiven Workshops sind:
- Stärkung von Reichweite und Engagement
Ein wiederkehrendes Thema war die Notwendigkeit, effektiver mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten. Es sind Pläne im Gange, um die Öffentlichkeitsarbeit durch gezielte Bildungsprogramme und die Kartierung von Interessengruppen zu verbessern und lokale Maßnahmen anzuregen. - Formalisierung von Unterstützungsnetzwerken
Das IDG Water Network ist sich der wichtigen Rolle von Partnerschaften bewusst und schmiedet aktiv Allianzen mit indigenen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Branchenführern. Diese Kooperationen zielen darauf ab, Fachwissen und Ressourcen für wirkungsvolle, skalierbare Lösungen zu bündeln. - Pilotierung von Anwendungen in der Praxis
Als ersten Umsetzungsschritt möchte das Wasser-Innovations-Projekt sogenannte Living Labs etablieren, um seine ganzheitlichen Strategien für das Wassermanagement zu testen. Dazu gehört die Integration der Prinzipien der Inner Development Goals (IDGs) in die kommunale Planung sowie die Förderung emotionaler Verbindungen zum Wasser innerhalb der Gemeinschaften. - Feiern und Verstärken von Erfolgsgeschichten
Der IDG-Summit präsentierte transformative Projekte wie gemeinschaftsgeleitete Wasserrechtsinitiativen in Chile und Bildungsprojekte in Mexiko. Durch die Verstärkung dieser Erfolgsgeschichten hofft das IDG Water Network, eine globale Nachahmung und Anpassung zu inspirieren.

Ein Wort des Dankes
Die Erfolge der "Water-Tische" wurden durch das großartige Workshop-Planungsteam (Laila Martins, Rachael Jacobs, Jannik Kaiser, Emily Johnston, Jamie Bristowund dem Engagement aller Teilnehmer ermöglicht. Von den lebhaften Diskussionen in den Impact Gardens bis hin zu den ehrlichen Reflexionen über Verbesserungsmöglichkeiten, hat jede Stimme die Vision einer wasserbewussten Welt bereichert.
Während wir voranschreiten, lasst uns die während des Gipfels gepflanzten Samen weiter pflegen. Gemeinsam können wir eine Zukunft gestalten, in der Wasser geschätzt, Ökosysteme gedeihen und Gemeinschaften aufblühen.

For more insights and to join the conversation, visit our website at http://idg-water-net.org.